Herzlich willkommen in unserer Kirchengemeinde Korb

   

  

Wir freuen uns, dass Sie hier vorbeischauen und sich für unser vielfältiges Gemeindeleben interessieren.

Gern begrüßen wir Sie in unseren Gottesdiensten, in unseren Gruppen und Kreisen und bei unseren Veranstaltungen.

 

In diesen Zeiten, in denen unsere Kirchen und Gemeindehäuser geschlossen sind und selbst das Gemeindebüro wie das Pfarramt nur über Telefon oder e-mail erreichbar sind, sind wir als Gemeinde weiterhin füreinander da. Neben unseren geistlichen Impulsen, den Angeboten im Kirchenbezirk läuft ab sofort auch der YouTube Kanal kirche online württemberg.

„Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“.

Dieses wunderbare Apostelwort aus dem 2. Brief an Timotheus kann uns Weggeleit sein in diesen Tagen und Wochen gemeinsam, gut, klug und besonnen mit den Herausforderungen des Corona-Virus umzugehen. Es ist ein Gebot der achtsamen Nächstenliebe, in dieser Zeit auf alle so lieben und vertrauten Gewohnheiten des sozialen Lebens zu verzichten, auch auf den Gottesdienst.  Nicht verzichten brauchen wir auf die geistige Unterstützung.  Nicht verzichten brauchen wir auf das geistliche Wort und das Gebet.

Geistlicher Impuls zum Sonntag, Judika 29. März 2020

Kirche Kleinheppach: Fensterausschnitt

Begegnen wir dem Leitwort des Tages: „Jesus Christus hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte“ (Brief an die Hebräer 5,7)

Der Frieden Galiläas und der Hass Jerusalems, die helle Liebe am See Genezareth und die Seelennacht von Gethsemane, das Freudenmahl mit den Vielen, vielmals gefeiert und die eine letzte Henkersmahlzeit im Kreis der Getreuen: So begegnen wir dem Leben Jesu. So tritt er in unsere Mitte, glanzvoll erhaben und zu Tode betrübt, Gott ergeben in der Gewissheit des Herzens, der Welt ausgeliefert in Schmerz und Leid.

Es gibt kein Leben ohne Schmerz und keiner tritt über eine Türschwelle, in dessen Haus nicht auch Kreuz und Leid wohnen. Gerade deshalb brauchen wir einander. Gerade deshalb sehnen wir uns nach Zuspruch und Trost. Gerade deshalb brauchen wir das Wort, das uns daran erinnert, dass der letzte Horizont unseres Lebens Gott ist, der Eine, Ewige, der barmherzige Vater aller.

Hat der Frieden Galiläas, die helle Liebe am See Genezareth, das Freudenmahl mit den Vielen, noch was zu sagen, wenn der Hass der Welt, die Verzweiflung der Seele, die Tiefe des Verrats über einen kommen? So steht er vor uns, Jesus, der Heiland der Welt, ein ob seiner Liebe Verratener! So ruft er uns, der Sohn Gottes, ein ob seiner Barmherzigkeit von der Welt Verstoßener.

Doch die in sein Leben und seine Botschaft eintraten, durchschauten die Schule des Hasses. Sie wurden frei vom Ungeist der Verachtung. Sie erlebten sich erlöst, befreit, befreit zum Leben. Hilft uns dies in der Schule des Leidens? Wie stellen wir uns dem Schmerz der Welt? Nehmen wir ihn an, verwandeln wir ihn, trotzen wir ihm in Gebet und Liebe. Opfern wir unsere Tränen Gott und beten wir mit Jesus für die Welt: Vater vergib!

Der Weg der Liebe ist niemals umsonst. „Jesus, die große Sonne, kommt keinem abhanden, den sein Strahl einmal durchleuchtet hat. Man kann ihn vergessen, man kann ihm abschwören, das ändert nichts. Er ist vergraben im umwölktesten Herzen, und es kann stündlich geschehen, dass er aufersteht“ (Hans Carossa).

Gebet: „Dein Weg zu uns, Gott, ist Jesu Weg – ein Weg durch die Ungerechtigkeiten und das Leiden dieser Welt hindurch. Hilf uns, diesen Weg zu finden; stärke uns, ihn zu gehen im Heiligen Geist.“

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 30.03.20 | Diakoneo sucht freiwillige Helfer

    Die Kliniken des Sozialträgers Diakoneo suchen Ärzte, Pflegekräfte und Medizinstudenten als Freiwillige. Wegen der steigenden Zahl von Corona-Infizierten brauche man in den Krankenhäusern in Schwäbisch Hall, Nürnberg, Ansbach, Schwabach und Neuendettelsau Verstärkung, teilte Diakoneo am Montag mit.

    mehr

  • 29.03.20 | Corona: Kretschmann dankt den Kirchen

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat den Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Corona-Krise für ihren „unschätzbaren Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt“ gedankt.

    mehr

  • 27.03.20 | Vom Schreiner zum Oberkirchenrat

    Er war bis zum Ruhestand 15 Jahre lang Theologischer Dezernent der Landeskirche und zuvor ebenfalls 15 Jahre lang Dozent und Professor an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd: Am 30. März begeht Dr. Hartmut Jetter in Stuttgart seinen 90. Geburtstag.

    mehr